„Freunde“ – « amis »

Der deutsch-französische Tag 2020 am SGF

Warum wird ein deutsch-französischer Tag in beiden Ländern gefeiert? Am 22. Januar 1963, 18 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, unterzeichneten der damalige französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den Elysée Vertrag und aus Ländern, die der Krieg entzweit hatte, sollten von nun an Freunde werden. Diese tiefe Freundschaft wurde im  Elysée Vertrag vor allem durch die Einrichtung von Jugendaustauschen in den beiden Nationen verankert, denn persönliche Freundschaften sind immer ein Garant für Frieden zwischen Menschen und Nationen.

Auch unser Gymnasium profitiert von den Errungenschaften des Vertrages durch unseren Austausch mit Ambérieu und den individuellen Schüleraustausch des Brigitte Sauzay Programmes, der erst durch die Einrichtung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes ermöglicht wurde.

Auch in diesem Jahr feierte unsere Schule wieder die Verbundenheit mit unseren Freunden in Frankreich: Teile der Aula strahlten in blau-weiß-rotem Licht, es zierten Flaggen beider Länder den Eingangsbereich und eine neu gestaltete Ausstellung informierte über den Anlass der Feier.

In der Pause fanden 400 original französische Croissants reißenden Absatz und die Klasse 10b begrüßte die Schülerschaft mit einem herzlichen „Bonjour!“ und original französischen Süßigkeiten, die allerseits gerne genommen wurden.

 

Wilhelm von Humboldt formulierte seine Gedanken zum Thema Freundschaft folgendermaßen: „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ Die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich ist ein hohes Gut, das zu bewahren es auch auf alltäglicher Ebene gilt – der deutsch-französische Tag ist hierfür jedes Jahr ein besonderer Anlass!

Dr. Sabine Winkelmann