Entwicklung der Schülerzahlen an unserer Schule

Das Gymnasium Friedberg ist eines der drei Gymnasien im Landkreis Aichach-Friedberg und hat zusammen mit dem Gymnasium Mering, das im September 2013 seinen Unterrichtsbetrieb aufnahm, vor allem den Landkreis-Süden als Einzugsgebiet.

Statistiken

Im September 1970 wurde der Unterricht mit 200 Schülern in fünf Klassen, provisorisch noch in der Realschule untergebracht, aufgenommen. Als das folgende Schuljahr 325 Neuanmeldungen, die neun Parallelklassen erforderten, vorlagen, war die rasante Entwicklung der Schülerzahlen bereits zu ahnen.

Durchschnittlich über 200 Neuzugänge ließen die Gesamtschülerzahl bis zum Schuljahr 1979/80 auf den Höchstand von 1492 Schülerinnen und Schüler anwachsen, womit das Friedberger Gymnasium zu den größten in Schwaben zählte. Geburtenschwächere Jahrgänge und die Errichtung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums an der Augsburger Stadtgrenze hatten eine noch höhere Steigerung gebremst. Nachdem nun auch die ersten Abiturjahrgänge die Schule verließen, sanken die Schülerzahlen wieder und erreichten im Schuljahr 1989/90 mit 1069 ihren Tiefststand seit dem Vollausbau. Von da an ist wieder eine stetige Zunahme von ca. 30 Schülern pro Schuljahr zu beobachten, und mit knapp 1200 für 1995/96 ist schon wieder die Grenze der Kapazität überschritten.

Als im September 1970 der Unterricht aufgenommen wurde, lag dieser in der Hand von gerade einmal fünf hauptamtlichen Lehrkräften, die von sieben nebenberuflichen Fachlehrern unterstützt wurden. Mit dem Anstieg der Schülerzahlen und der Verringerung der Klassenstärken erreichte auch die Zahl der an der Schule tätigen Pädagogen immer neue Höchstzahlen, bis sie nun seit einigen Jahren mit über 80 konstant geblieben ist. Auch die Fluktuation, die in den Aufbaujahren noch recht groß gewesen ist, hat spürbar abgenommen, und so war Mitte der 90-er Jahre ein Großteil des Kollegiums bereits seit vielen Jahren in Friedberg tätig.

Seit ca. 2008 ist auf Grund von Pensionierungen ein starker Verjüngungsprozess spürbar. Zugleich ist seit 2012 die Schülerzahl wieder rückläufig (Geburtenrückgang und Gründung eines dritten Landkreisgymnasiums in Mering 2013).

Augenblickliche Schülerzahl: 844 (Stand: Okt 2016)


Die Chronik unserer Schule

1961 Erste Diskussionen im Kreistag über die Notwendigkeit eines Gymnasiums in Friedberg
Mai 1967 Antrag des Kreistags auf Vormerkung eines math.-naturwiss. Gymnasiums zur Aufnahme in den Schulentwicklungsplan
17. Juli 1968 Aufnahme in den Schulentwicklungsplan
19. Dezember 1969 Beschluss des Kreistags über das Schulbedarfsprogramm für 23 Klassen
8. Juli 1969 Erteilung des Planungs- und Bauauftrags an den Gewinner des Architektenwettbewerbs, die Herren Riedel und Hartung, Augsburg
31. März 1970 Offizielle Mitteilung der Regierung zur Errichtung des Gymnasiums Friedberg mit Beginn des Schuljahrs 1970/71
Ende April 1970 Baubeginn
1. August 1970 Berufung von Herrn Martin Hillar als Gründungsdirektor
10. September 1970 Aufnahme des Unterichts bei provisorischer Unterbringung in der Realschule
7. September 1971 Bezug der Bauabschnitte I und II - erster Unterricht im Neubau
1. September 1972 Einrichtung des Neusprachlichen Zweigs
2. Mai 1973 Aufnahme des Sportunterrichts in der Sporthalle
13. Mai 1973 Bezug des Bauabschnitts III
5. Juli 1974 Einweihung des Gymnasiums
September 1976 Auslagerung von Klassen in die Sondervolksschule
18. Februar 1978 Einrichtung der pädagogischen Seminare für Englisch, Sozialkunde, Kath. und Ev. Religionslehre, Deutsch, Sport männlich. Ab 1986 wegen des Rückgangs der Lehramtskandidaten nur noch Zweigstelle für Ev. Religionslehre
1979 Namensverleihung
13. Februar 1980 Einweihung des Erweiterungsbaus
24. März 1983 Einweihung der Cafeteria
11. Januar 1985 Übergabe der neuen Sporthalle
27. September 1985 Einweihung der neuen Sportanlagen
1. August 1989 Versetzung von OStD Hillar in den Ruhestand. StD Dolf Schwarz, Seminarleiter am Wilhelmsgymnasium, München, wird zum neuen Schulleiter ernannt.
1990 - 1995 Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an Dachkonstruktion und Außenfassade; Innensanierung und Planung für interne Erweiterung.
1994/95 Im 25. Jahr der Schule werden 1179 Schülerinnen und Schüler von 89 Lehrkräften unterrichtet. 35 Schülerinnen und 56 Schüler legen erfolgreich die Reifeprüfung ab, davon neun mit der Note "sehr gut".
1995/96 Erneute Einrichtung eines Studienseminars für die Fächer Englisch, Deutsch und Geschichte
1998/99 Erweiterung des Studienseminars um das Fach Erdkunde
22. Juli 2000 Das Wernher-von-Braun-Gymnasium feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einem Schulfest.
1. August 2003 Versetzung von OStD Dolf Schwarz in den Ruhestand. StD Dr. Bernhard Gruber, bisher Stellvertretender Schulleiter am Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen, wird zum neuen Schulleiter ernannt.
8. Juli 2004 Premiere des Musicals "Liebe auf Uhrwegen"
17./18. Juni 2005 Tournee des Musicals "Liebe auf Uhrwegen" nach Völs am Schlern
2006/07 Einrichtung einer Offenen Ganztagsbetreuung
7. Januar 2008 Eröffnung der neuen Cafeteria
2010/11 Erweiterung des Studienseminars um das Fach Katholische Religionslehre
2011/12 Erweiterung des Studienseminars um die Fächer Latein und Sport männlich
23. März 2012 Anlässlich des 100. Geburtstags von Wernher von Braun internationales Symposium unter dem Titel „Was kostet der Mond? Wernher von Braun und die ethische Dimension der Wissenschaft“
2012/13 Erweiterung des Studienseminars um weitere Fachseminare in Deutsch und Geschichte am Deutschherren-Gymnasium Aichach
1. Februar 2014 Rücknahme der Namensverleihung
1. August 2015 Einrichtung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Zweigs mit sozialwissenachftlichem Profil
1. August 2017 OStD Dr. Bernhard Gruber geht in den Ruhestand. OStDin Ute Multrus, bisher Schulleiterin am Maria-Ward-Gymnasium Augsburg, wird die neue Schulleiterin.