Wählen mit 16? - Wettbewerbsbeitrag der Klasse 10d

Jedes Jahr veranstaltet die Bundeszentrale für Politische Bildung in Berlin einen Schülerwettbewerb, dessen Ziel es ist, politisches Denken und Handeln zu fördern. Angesprochen sind alle Schulklassen von Jahrgangsstufe 4 bis 12.

Die Klasse wählt dabei aus sechs Aufgabengebieten, welche weitgehend selbstständig zu bearbeiten sind. Die Jugendlichen sollen im Sinne des „entdeckenden Lernens" selbstständig Informationen beschaffen, Probleme erkennen, analysieren, Lösungsvorschläge entwickeln sowie dazu eigene begründete Meinungen formulieren. Falls Quellen genutzt werden, müssen sie unbedingt angegeben werden. Die Lehrperson sollte sich – abhängig von Alter und Selbstständigkeit der Schüler/-innen – während der Projektarbeit überwiegend auf eine beratende Tätigkeit beschränken. Besonders spannend sind dabei die Methoden, die anzuwenden sind bzw. die Form des Endprodukts, das online eingereicht werden muss.

Die Klasse 10d entschied sich für das Thema „Wählen mit 16?“ und erstellte auf der Grundlage von Umfragen, Internetrecherchen, Interviews u. a. einen vierminütigen Videobeitrag, in dem in Form einer Modeschau die verschiedenen Argumente für bzw. gegen die Wahl ab 16 dargestellt werden.

Der Vorteil einer solchen Projektarbeit ist zum einen, dass verschiedenste Methoden Anwendung finden und vielfältige Ergebnisse festzustellen sind. Zum anderen ist die Motivation der Schüler sich zu engagieren (auch außerhalb der regulären Unterrichtszeit) bedeutend höher.