Mathematik in Sport und Spiel

Schüler forschen im Rahmen des W-Seminars Mathematik 2016/18

Im W-Seminar „Mathematik in Sport und Spiel“ konnten Schüler eigenständig Themen wählen, die ihren Interessen entsprachen.
Marc Wiedemann befasste sich näher mit der Funktionsweise verschiedener Zeitmesssysteme und der Auswertung der Messdaten mittels PC. Genauer ging er dabei auf die Reflexionslichtschranke ein, von der er auch ein eigenes Modell anfertigte, das bei den Bundesjugendspielen zum Einsatz kommen kann. Zusätzlich baute er ein geeignetes Schaltsystem mit integriertem Microcontroller, so dass die Messdaten vom PC ausgewertet und angezeigt werden. Die Zeiten wurden auf Tausendstel genau gemessen.
Paul Pöller gelang ebenfalls eine tolle Arbeit, mit der er es sogar in das Bundesfinale von Jugend forscht schaffte. Er wählte das Thema „Bogenschießen“. In seiner Arbeit untersuchte er die physikalischen Unterschiede zwischen den klassischen Langbögen und dem Recurvebogen. Er ging insbesondere auf den Kraftaufwand beim Auszug, die Energiespeicherung und die Startgeschwindigkeit des Pfeils ein. Um genaue Werte zu ermitteln, hat Paul einen Versuchsaufbau konstruiert, mit dem er sowohl die auf Bogen und Sehne wirkenden Kräfte als auch die unterschiedlichen Winkel genau messen konnte. Anhand seiner Messdaten konnte er die theoretisch berechneten Werte überprüfen.