Schüler des SGF lernen buddhistische Tradition des Sandmandala kennen

Vier gelehrte buddhistische Mönche aus Südindien waren in der Woche nach den Allerheiligenferien zu Gast bei den Pallottinern in Friedberg und haben über sieben Tag ein Sandmandala in der Archivgalerie der Stadtpfarrei St. Jakob erstellt. Sie kamen auf Einladung des Frauenforums Aichach-Friedberg, das dadurch den interkulturellen Austausch vorantreiben möchte.

Mandalas symbolisieren die Vergänglichkeit des Lebens und damit die Loslösung von materiellen Dingen. Bei diesem Sandmandala in der Archivgalerie wurde die grüne Tara dargestellt, ein weiblicher Buddha. Tara wird angerufen für Furchtlosigkeit und Schutz in gefährlichen Situationen. Sie steht für Großzügigkeit und die Erfüllung aller Wünsche. Sie ist die Verkörperung des klugen Handelns. Tara ist eine Mutterfigur im Buddhismus wie die Maria im Christentum.

Viele Schüler des SGF haben den buddhistischen Mönchen bei der sehr präzisen und anstrengenden Arbeit zugeschaut, und haben zahlreiche Fragen gestellt, nachdem sie im Unterricht die nötigen Informationen zu den Themen Buddhismus und Mandalas bekommen haben. Insgesamt waren wir fasziniert von der Genauigkeit und Schönheit des Verfahrens , bei dem man aus Millionen feinen Sandkörnern in unterschiedlichsten Farben ein Sandmandala erstellt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Brülls, die uns diese Erfahrungen ermöglicht hat und uns so viel Neues über die Mönche und diese Tradition erzählt hat.