Exkursion zur KUKA

P-Seminars Informatik

Agilus, iiwa, oder Titan – auch wenn ihre Namen sehr exotisch klingen, muss man gar nicht weit fahren, um diese Roboter in Aktion zu sehen. Die Gelegenheit dazu hatten wir vom P-Seminar Informatik der Q11 bei unserer Exkursion zur KUKA nach Augsburg am 29. November 2018. Gegen 14:00 Uhr ging es los: zehn motivierte Schüler und Herr Weindl durften einen Blick hinter die Kulissen der KUKA werfen. KUKA steht eigentlich für „Keller Und Knappich, Augsburg“, was wir unter anderem vom Leiter des Ausbildungszentrums erfuhren. Nach der Vorstellung des dualen Studiums bei der KUKA und ein paar Informationen zur Geschichte des Unternehmens, bekamen wir auch einen Einblick in ein Projekt zum Thema Industrie 4.0. Für diverse Messen wurde von einigen Studenten ein Spiel entwickelt, bei dem ein Mensch und ein Roboter parallel mithilfe einer Vorlage ein Modell aus Bauklötzen bauen. Wer am schnellsten das Modell richtig nachbaut, hat gewonnen. Anschließend durften wir die verschiedenen Übungsräume und Werkstätten im Ausbildungszentrum besichtigen, an denen die enge Verbindung von Theorie und Praxis, auf die man bei der KUKA sehr viel Wert legt, deutlich wurde. Schließlich machten wir uns auf zum wohl interessantesten Teil des Nachmittages: der Besichtigung der Produktion. Während wir beeindruckt den verschiedensten Robotertypen bei ihrer Arbeit zusahen, erfuhren wir auch viel über deren Eigenschaften und Einsatzbereiche. So macht zum Beispiel der Roboter Titan, der bis zu 1.300 kg mit Leichtigkeit durch die Luft schwingt, mit seiner beeindruckenden Größe seinem Namen alle Ehre. Daneben ist der LBR iiwa mit seinen 7 Drehachsen, der auch für MRK – also Mensch-Roboter-Kollaboration – geeignet ist, als erster sensitiver Roboter ein Beispiel für die Weiterentwicklung zur Industrie 4.0. Wir lernten auch, dass die KUKA neben klassischen Industrierobotern auch Roboter für andere Einsatzbereiche wie zum Beispiel Fahrgeschäfte im Legoland herstellt. Diese „KUKA Coaster“ sind dann nicht mehr in dem charakteristischen Orange sondern in Schwarz lackiert. Den Abschluss unserer Führung bildete die Besichtigung der Prüfstände, wo die Roboter, wie es die Führerin formulierte, „für uns tanzten“. Insgesamt war unser Nachmittag bei der KUKA sehr interessant und beeindruckend und es wurde deutlich, wie wichtig die Informatik, ohne die es keine Roboter gäbe, mittlerweile in vielen Lebensbereichen geworden ist.

Lea Kolb, Q11